Donnerstag, 3. September
Nach einem etwas spärlichen Frühstück verlassen wir um kurz vor Elf unser Hotel:
Bevor wir die Sahara endgültig hinter uns lassen, wollen wir noch an einer anderen Stelle zu – aus der Ferne besonders schön leuchtenden – hohen Dünen fahren.
Bei dem – wenig durchdachten – Versuch, eine Abkürzung zu nehmen, bleiben wir nach wenigen Metern allerdings im Sand stecken:
Anschieben hilft nichts – die Räder graben sich nur noch weiter in den Sand hinein. Glücklicherweise naht schon nach wenigen Minuten Hilfe in Form eines Jeeps mit zwei Marokkanern, einer davon praktischerweise auch noch ein Automechaniker, der die Sache gleich in die Hand nimmt. Während der Jeepfahrer ein Abschleppseil und einen weiteren Helfer aus dem nahegelegenen Luxushotel Sahara Pearl holt, schaufelt der Mechaniker (ein Angestellter dieses Hotels) mit bloßen Händen den glühend heißen Sand hinter den Reifen weg:
Dann wird das Abschleppseil montiert und das Auto mit vereinten Kräften professionell zurück auf den Weg geschleppt.
Als Dank sollen wir lediglich dem Sahara Pearl einen Besuch abstatten, was wir natürlich gerne tun. Wir kaufen dort nicht nur für uns, sondern auch für unsere Helfer ein paar Getränke und bestaunen das todschicke Ambiente.
Gegen Zwölf verlassen wir schließlich den Erg Chebbi und die Wüste …
… und machen uns auf den Weg Richtung Nordwesten, durch das Oasengebiet Tafilalet, wo gerade die Datteln reif sind und überall am Straßenrand verkauft werden.
Wir folgen dem Oasengürtel:
Hinter Errachidia führt uns die Fahrt auf der N13 am Stausee Barrage Al-Hassan Addakhil vorbei …
… durch die eindrucksvolle Ziz-Schlucht:
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Kurz danach – gegen Drei – ein Mittagessen in einem kleinen Straßenrestaurant in Aït Khoujman:
Als wir wieder zurück zum Auto kommen, zeigt die Temperaturanzeige 47 °C an!
Dann noch weitere 80 Kilometer, …
… bis wir um halb Sechs Midelt bei erfreulichen 30 °C erreichen und im Hotel Riad Dar Midelt unser Zimmer beziehen:
Nach einer kleinen Ruhepause machen Isa und Oliver noch eine Mini-Wanderung durch die Berrem-Schlucht (inklusive Sturm und Regen):
Abends essen wir gemeinsam im nahegelegenen Restaurant Merzouga (passend zu unserem heutigen Ausgangspunkt):