Mittwoch, 2. September
In der Hoffnung, dass der Regen den Sand aus der Luft gewaschen hat und es einen schönen Sonnenaufgang geben wird, macht sich Isa früh auf den Weg, um eine der größeren Dünen zu besteigen. Allerdings kommt sie nicht weit, da sie wegen der Dunkelheit und der wellenartig angeordneten Dünen keinen vernünftigen Weg erkennen kann. So sucht sie sich schließlich einfach einen kleinen Hügel und wartet ab, bis es hell wird (auch heute leider von der Sonne keine Spur).
Während Isa zurück ins Hotel geht und die Sonne allmählich am Himmel zu erahnen ist, kehren auch zahlreiche Touristengruppen auf ihren Dromedaren von der Sonnenaufgangstour zurück (unser Hotel ist anscheinend Anlaufstelle für fast alle geführten Touren im Ort):
Frühstück gibt es offiziell nur bis halb Neun, für uns netterweise um Neun:
Den Tag verbringen wir im gekühlten Zimmer. Die Eltern versuchen mal wieder – mehr oder weniger erfolgreich –, Hotels zu buchen und zu bloggen, und die Kinder machen es sich gemütlich.
Während sich die nächsten Touristengruppen in unserem Hotel bereits für ihren abendlichen Ausritt in die Wüste bereit machen, erfrischen wir uns noch kurz im Pool.
Um halb Sieben ist es dann auch bei uns soweit – unser Kameltreiber wartet bereits mit fünf Dromedaren hinter dem Hotel auf uns. Ein kurzes Kennenlernen und unser Kamelritt durch die Wüste kann beginnen.
Weit weg von all den anderen Touristen halten wir nach einer Dreiviertelstunde an und besteigen eine hohe Düne, die wir den restlichen Abend (fast) ganz für uns alleine haben.
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Erst als es bereits dämmert, machen wir uns wieder auf den Rückweg:
Und auch wenn es eine touristische Aktion war und auch wenn es keinen Sonnenuntergang mit strahlenden Farben gab, war es ein magischer und ganz besonderer Abend.
Es ist schon spät, als wir nach dem Baden …
… ins Restaurant Matouda fahren und die Auswahl daher entsprechend gering, aber das Essen trotzdem gut. Erst um Elf kehren wir ins Hotel zurück: