Sonntag, 6. September
Nach dem Frühstück …
… heißt es mal wieder packen. Für den Weg zum Auto lassen wir uns diesmal mit einer Karre helfen.
Gegen Eins verlassen wir Fès:
Unsere letzte Etappe in Marokko führt uns erst nach Osten und schließlich nach Norden.
Gegen Sechs erreichen wir die Vororte von Nador:
In Beni Ensar, 13 Kilometer nördlich von Nador, …
… haben wir ein Apartment gebucht. Problemlos kommen wir mittels Code an den Schlüssel, die Wohnung ist blitzsauber und schön eingerichtet – aber nur für zwei Personen.
Als wir unseren Vermieter per WhatsApp darauf hinweisen, reagiert er ziemlich unverschämt:
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Wir sind uns einig, dass wir um diese Uhrzeit keine neue Wohnung mehr suchen werden, sondern schon irgendwie zurecht kommen und stattdessen lieber den restlichen Abend am Strand genießen.
Doch der viel gelobte Plage Boukhana auf der Landzunge, welche die Mar-Chica-Lagune vom offenen Mittelmeer trennt, ist bei näherer Betrachtung wenig einladend (und geruchlich schwer auszuhalten), was aber die Einheimischen nicht davon abhält, auf ihren geliebten Plastikstühlen ein Picknick zu veranstalten.
Wir verschieben unser Bad im Mittelmeer auf den nächsten Tag (da haben wir zum Abschluss unserer Marokkozeit einen Tag an den Traumstränden des Cap des trois fourches, der Halbinsel im Norden, geplant) und gehen im einzigen geöffneten, etwas schmuddeligen Restaurant Costa Resto essen. Die Auswahl ist nicht besonders groß: gegrillte Sardinen, marokkanischer Salat und relativ geschmacksneutrale Bissara:
Die Eltern finden das Essen gut, Amelia belässt es bei trockenem Brot und Olivia ist es ohnehin schlecht. Danach geht es schnell zurück ins Apartment. Dabei kommen wir an langen, chaotischen Autoschlangen am Fährhafen vorbei, die nichts Gutes für unsere morgige Schifffahrt verheißen.
Im Apartment werden die fehlenden Betten hergerichtet (glücklicherweise haben wir fast alles Nötige dabei):
Danach fahren die Eltern noch zum Einkaufen ins Zentrum: