Mittwoch, 26. August
Heute sollte eigentlich unsere dringend benötigte Erholung beginnen. Aber daraus wird nichts. Um 5:50 Uhr meldet sich Olivia: Ihr Zubringerflug nach Amsterdam wurde aus technischen Gründen annulliert und sie auf einen Flug am Abend umgebucht, mit Umsteigen in Paris statt in Amsterdam.

Per Mail kommt von KLM die Aufforderung, den neuen Reiseplan zu bestätigen und sich für den neuen Flug einzuchecken, was jedoch beides nicht funktioniert. Bei KLM wird lediglich die Annullierung angezeigt, einen Bestätigungsbutton für die Umbuchung gibt es nicht. Und bei den Versuchen, Olivia neu einzuchecken (jetzt bei Air France), heißt es bei Eingabe der Buchungsnummer immer nur »Ihre Buchung konnte leider nicht gefunden werden«. Längst schon haben Isas Eltern, die Olivia abholen und zum Flughafen bringen wollten, wieder umgedreht und Olivia hat sich noch einmal schlafen gelegt. Mit den verstreichenden Stunden werden wir immer nervöser und probieren es schließlich über eine WhatsApp-Hotline bei KLM. Nach fast zwei Stunden des Wartens endlich keine – sinnlose – automatische Antwort mehr, sondern ein persönlicher Kontakt. Wir erfahren, dass Olivia entgegen der Mails für den Abendflug lediglich auf der Warteliste steht (weshalb auch der Check-in noch nicht funktioniert hat), aber noch ein letzter Platz in der Nachmittagsmaschine um 15:30 Uhr frei wäre. Es ist (in Deutschland) allerdings bereits 12 Uhr – das Boarding soll bereits um 14:50 Uhr beginnen. Nach Rücksprache mit Isas Eltern und Olivia – bei natürlich immer schlechter Verbindung (sowohl WLAN als auch Telefonnetz sind extrem schwankend) – beschließen wir, auch wenn zeitlich knapp, diese Flugverbindung zu riskieren und bestätigen diesen Flug.

Isas Eltern springen ins Auto und Olivia beeilt sich, um im Haus alles fertig zu bekommen. Und während wir Olivia – diesmal erfolgreich – online einchecken, verfolgen wir aus der Ferne, wie weit sie schon sind und ob sie irgendwo im Stau stehen. Aber alles geht gut und um halb Zwei erhalten wir die erlösende Nachricht, dass Olivia rechtzeitig um 14:20 Uhr (deutsche Zeit) am Flughafen angekommen und noch vor Beginn des Boardings am Gate eingetroffen ist (absurderweise hat der Flug dann allerdings Verspätung).
Während Olivia also auf dem Weg nach Paris ist, wechseln Amelia und Isa das Zimmer, räumen um und auf und bereiten alles für Olivias Ankunft vor.
Vorher:
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Nachher:
Danach genießen sie ein bisschen den traumhaften Pool und Garten:
Oliver fährt währenddessen zur nächstgelegenen, 45 Minuten entfernten Dacia-Werkstatt, um das Auto noch einmal durchchecken und ggf. auch reparieren, zumindest aber den Fehler auslesen und löschen zu lassen, damit wenigstens der Tempomat wieder geht. Doch entgegen der Angaben auf der Website hat die Werkstatt geschlossen. (Telefonisch war die Werkstatt nicht erreichbar.) Damit die Fahrt nicht ganz umsonst war, macht Oliver einen kleinen Spaziergang durch die Medina von Marrakesch und geht essen.
Olivia kommt wohlbehalten in Paris an und ist guter Dinge. Allerdings verzögert sich der Weiterflug wegen technischer Schwierigkeiten. Es ist kaum zu glauben – gleich zwei kaputte Flugzeuge auf einer Route. Reichlich genervt hebt sie schließlich mit eineinhalb Stunden Verspätung ab:

Bei uns ist inzwischen die Sonne untergegangen (eigentlich wollten wir den Abend hier schon zusammen mit Olivia genießen), wir bloggen noch etwas, verfolgen immer wieder Olivias Flug und verlassen dann um Zehn das Hotel.
Zwischenstopp in einem offiziell bis 23 Uhr geöffneten, riesigen Carrefour in einer großen Mall, indem erstaunlicherweise auch noch um halb Zwölf ganz entspannt eingekauft wird.
Um Viertel vor Zwölf sind wir am Flughafen. Vor der großen Ankunftshalle sind glücklicherweise einige Sitzplätze frei. Und während wir unsere Sandwiches aus dem Supermarkt verspeisen, beobachten wir, wie sich Olivias Flugzeug nähert und schließlich um 0:40 Uhr landet.
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Und dann ist sie endlich da:
Der Tag hat sehr an unser aller Nerven gezehrt – Olivia hatte dazu noch einen fürchterlichen letzten Flug mit Turbulenzen und unmöglichen Sitznachbarn. Bis wir um Zwei im Hotel ankommen, …
… haben wir uns etwas entspannt und sind einfach nur noch froh, dass wir jetzt alle zusammen sind.