Montag, 17. August
Frühstück auf der Dachterrasse bei sich lichtendem Nebel:
Dann wieder packen und zurück zum Auto – wo wir schon wieder eine kleine neue Delle feststellen. Unser Auto ist zwar schon alt, der Schaden daher nicht allzu groß, aber eigentlich hatten wir die naive Hoffnung, es einigermaßen unbeschädigt wieder nach Hause zu bringen …
Nach einem kurzen Kaffeestopp bei einem der zahlreichen Baristas am Straßenrand …
… setzen wir unsere Reise an der Küste nach Südwesten fort:
Wir nähern uns Essaouira und damit touristisch sehr gut erschlossenem Terrain:
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Wir besuchen die Medina von Essaouira und schlendern durch die schönen Gassen, was uns unerwartet viel Freude bereitet – auch kulinarisch: saftige Kaktusfeigen, handgemahlenes Amlou, marokkanische Tacos, französische Crêpes.
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Viel später als geplant fahren wir die letzten 25 Kilometer …
… bis nach Sidi Kaouki, wo wir im Hotel Auberge du Marabou mit Garten und Dachterrasse für zwei Nächte eine hübsche Suite mit eigenem Balkon gebucht haben und wo wir einen Ruhetag einlegen und uns ein wenig von den Fahrtagen und den vielfältigen Eindrücken erholen wollen. Doch daraus wird nichts: Ganz Sidi Kaouki und der halbe Strand sind eine gigantische Baustelle, die direkt bis vor das Hotel reicht:
Das Hotel selbst ist total heruntergekommen, die Dachterrasse gesperrt und den Garten sowie den Meeresblick kann man kaum als solche bezeichnen:
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Zudem fehlt unserer Suite das angekündigte separate Schlafzimmer. Wir sind enttäuscht und uns einig, dass wir hier keine zwei Tage bleiben wollen. Eine für uns passende Alternativunterkunft in der Nähe ist nicht frei, außerdem ist es schon spät und wir wollen den Sonnenuntergang am Strand nicht verpassen. So beschließen wir, eine Nacht zu bleiben, den nächsten langen Fahrtag vorzuziehen und irgendwann später einen zusätzlichen Erholungstag einzubauen. Glücklicherweise können wir den Hotelmanager telefonisch erreichen, …
… der sich vielmals entschuldigt und verständnisvoll reagiert. Wir können die zweite Nacht kostenlos stornieren und erhalten für die erste Nacht eine Ermäßigung.
Nachdem das geklärt ist, geht es auf direktem Weg …
… sofort an den Strand, wo wir einen unerwartet zauberhaften Abend genießen:
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Sidi Kaouki ist ein guter Surfspot und so erscheint uns ein Abendessen im Restaurant Sidi Kaouki Surf Station passend:
Das Essen ist sehr lecker …
… und das WLAN so gut, dass wir es gleich für die weitere Reiseplanung nutzen. Es ist ein etwas aufreibendes Hin und Her, aber am Ende haben wir nicht nur zwei Unterkünfte kostenlos storniert, sondern auch zwei (hoffentlich) traumhafte Alternativen gefunden und gleich gebucht.
Später machen wir es uns noch in unserem Zimmer gemütlich und planen, bloggen, lesen Reiseführer oder hören Musik: