Sonntag, 16. August
Gegen Elf verlassen wir das Hotel …
… und bringen das Gepäck zum Auto, wo wir entsetzt feststellen, dass es vorne links eine Delle und an der rechten Seite mehrere neue Kratzer hat. Und der Parkwächter will natürlich trotzdem als Erstes Geld von uns und wird grantig, als wir ihn auf die Schäden hinweisen.
Ein sehr unschöner Start in den Tag, aber ändern können wir jetzt auch nichts mehr und so gehen wir frühstücken – diesmal ins zweite Touristen-Lokal, dem Café do Mar. Die Auswahl stellt uns vor gewisse Herausforderungen, aber das Essen ist letztlich gut und die Dachterrasse sehr schön:
Anschließend ein kurzer Spaziergang auf der Stadtmauer (damit haben wir alles Wesentliche besichtigt, denn die berühmte Zisterne wird gerade renoviert):
Wir verlassen El Jadida Richtung Südwesten:
Es ist Ebbe und überall werden Algen gesammelt (wohl überwiegend für die Agar-Agar-Gewinnung) – auch viele Kinder arbeiten mit:
Sidi Bouzid und weiter nach Südwesten:
In Moulay Abdallah sehen wir noch die Reste eines riesigen Marktes und beobachten fasziniert das Alltagsleben zwischen Bergen von Müll:
Weiter die Küste entlang – …
… vorbei an einer riesigen Phosphorfabrik und rein in die nächste Polizeikontrolle, aus der wir dank Olivers Geldbeuteltrick und Schauspielkunst auch diesmal wieder ohne Bezahlung der wohl üblichen 300 Dirham Geldbuße davon kommen. (Unser Verkehrsverstoß: Überholen trotz – kaum sichtbarer – durchgezogener Linie, nachdem wir über viele Kilometer im Nirgendwo einem Lkw mit 30 km/h hinterhergefahren sind und ihn endlich mit den erlaubten 60 km/h überholen können. Ausgerechnet im Sichtschatten des Lkws befand sich der Polizeiposten …).
Gegen halb Drei Zwischenstopp bei der Lagune und den Dünen am Sidi-Moussa-Strand:
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Ab hier dominiert die Landwirtschaft:
In Oualidia wollten wir eigentlich eine Pause machen, aber es ist so voll, dass wir gleich weiterfahren:
Um Viertel nach Fünf Ankunft in Safi:
Obwohl es laut Reiseführer »keinen Besuch wert« ist und es erst im Dezember 2025 eine zerstörerische Überschwemmung in der Medina gab, gefällt es uns hier auf Anhieb: Keine Touristen und echtes marokkanisches Leben. Unser Hotel Riad Le Cheval Blanc hat eine fantastische Lage inmitten der Altstadt, auch wenn es etwas schwer zu finden ist.
Auf der Dachterrasse gibt es einen Begrüßungstee und die für Safi typischen Gebäckkringel:
Später machen wir einen Spaziergang durch die Medina …
… und auf den Töpferhügel (Safi ist berühmt für seine Keramik), …
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… bevor wir dann auf der wunderschönen Dachterrasse des – weder im Reiseführer noch bei GoogleMaps erwähnten – Restaurant La Septième Vague Tajine mit Huhn zu Abend essen:
Danach noch eine kleine Shopping-Tour durch die Altstadt:
Die Nacht gehört der weiteren Reiseplanung …