Montag, 10. August
Frühstück gibt es bis Zehn:
Anschließend fahren wir die letzten Kilometer bis zum Hafen von Algeciras:
Alles klappt reibungslos und schon bald dürfen wir aufs Schiff:
Fast pünktlich um 12:15 Uhr legen wir ab – und verlassen damit Europa!
Wir fahren durch die Bucht und passieren Gibraltar:
Und schon ist die Küste Marokkos und damit Afrika (!) in Sichtweite:
Nach der Fahrt durch die Straße von Gibraltar steuern wir nach eineinhalb Stunden den Hafen von Tanger Med an:
Da wir die Einreiseformalitäten (Passkontrolle und temporäre Einfuhr des Autos) bereits an Bord erledigen konnten, dauert es nicht lange, bis wir die ersten Meter auf afrikanischem Boden fahren (mit einer Stunde Zeitverschiebung gegenüber Deutschland):
Und das mit unserem treuen und bisher so zuverlässigen Auto, bei dem allerdings seit gestern schon wieder die Service-Warnlampe leuchtet und der Tempomat ausgefallen ist, was uns in leichte Unruhe versetzt. Dennoch können wir unsere erste Fahrt durch Marokko in vollen Zügen genießen:
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Gegen Fünf nähern wir uns Rabat und Salé …
… und überwältigt von den neuen Eindrücken und der ungewohnten Verkehrsführung nehmen wir in einem riesigen Kreisverkehr – ohne es zu bemerken – ausgerechnet einem Polizeimotorrad die Vorfahrt und werden sofort aus dem Verkehr gezogen. Eigentlich müssten wir 300 Dirham (ca. 30 Euro) Strafe bezahlen, aber nach einem kurzen Gespräch mit dem freundlichen Polizeibeamten wird uns die Strafe erlassen: un cadeau de la police marocaine!
Dann sind es nur noch wenige Kilometer, vorbei am neuen Nationaltheater von Rabat und dem höchsten Gebäude Marokkos, dem Mohammed VI Tower, …
… bis zu einem kleinen Parkplatz mitten in der Medina von Salé. (Die Koordinaten haben wir vom Hotel Riad Thamayna erhalten, wo wir für die nächsten Tage zwei Zimmer gebucht haben.)
Wir rufen im Hotel an und sofort wird uns ein Mitarbeiter geschickt, der uns mit dem Gepäck helfen und uns den Weg zum Hotel zeigen soll. Da wir so viel Zeug haben, wird noch ein alter Herr mit einer Karre angeheuert:
Der Weg zum Hotel ist wie im Märchen:
Und der Eingang ins Hotel auch:
Zaidi serviert uns Tee und Gebäck im Innenhof, …
… zeigt uns unsere Zimmer …
… und führt uns durch das eindrucksvolle, verwinkelte Gebäude mit einer wunderbaren Dachterrasse über drei Etagen:
Nach der Zimmerverteilung testen wir natürlich sofort den bezaubernden Pool, …
… bevor wir den Sonnenuntergang genießen:
Erst zu später Stunde verlassen wir das Hotel wieder …
… und bekommen glücklicherweise in der Rôtisserie Hassan noch etwas zu essen (für insgesamt 80 marokkanische Dirham – etwa 7,60 €):
Auf dem Rückweg sind in der Medina schon fast alle Läden geschlossen, aber ein paar Nektarinen zum Nachtisch gibt es noch: